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Gedenken zum Volkstrauertag am 13.11.2022

Der Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Burgwall in Garz nahmen Mitglieder des Fördervereins Kriegerdenkmal Gingst e.V. teil.

Herr Bürgermeister Sebstian Koesling begrüsste die Anwesenden, eine Abordnung der Schützencompanie Garz und der Freiwilligen Feuerwehr.

Mitglieder des Posaunenchors Garz spielten das Pommernlied.

Herr Sebastian Koesling hielt die Ansprache zum Volkstrauertag:

Meine sehr verehrten Damen und Herren, verehrte Anwesende, wenn wir hier in den letzten Jahren der Opfer der beiden Weltkriege gedachten, war das immer an die Vergangenheit gerichtet. Nun aber, haben wir gegenwärtig wieder einen Krieg in Europa. Und nie war die Mahnung zum Frieden aktueller denn je! Wir denken heute an alle Opfer von Gewalt und Krieg, Kinder, Frauen und Männer aller Völker! Wir gedenken der Soldaten, die aktuell auf den Schlachtfeldern in der Ukraine sterben, aber auch allen Soldaten, welche in den beiden großen Weltkriegen starben. Wir gedenken der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren haben. Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten. Wir trauern aber nicht nur um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, sondern auch um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung. Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind. Wir trauern mit den Müttern und mit allen, die Leid tragen um die Toten. Mit den Müttern ukrainischer, aber auch mit den Müttern russischer Soldaten und ihrem Leid zeigen wir uns solidarisch. Unser Leben steht aber auch im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der Welt. Und genau für diesen Frieden müssen wir, im Andenken an die vielen Opfer der Kriege auf dieser Welt kämpfen und diesen Volkstrauertag weiter begehen, damit die Opfer nicht umsonst waren und wir immer wieder an unsere eigene Stärke erinnert werden, die es möglich macht, dass diese Welt, wenn wir es nur wollen, immer ein bisschen friedlicher wird. Der Volkstrauertag ist einer unserer stillen Feiertage, ein Tag des lnnehaltens, der Einkehr. In diesem Sinne legen wir nun gemeinsam im Stillen Gedenken an alle Opfer der Kriege und deren Folgen am Gedenkstein Kränze und Blumen nieder.

Die Schützencompanie Garz, eine Abordnung der Stadt Garz und die Freiwillige Feuerwehr legten Kränze nieder.

Im Anschluss spielte der Posaunenchor die Nationalhymne.

Pastor Dietmar Mahnke gedachte dem Volkstrauertag und schloss mit dem Friedensgebet nach Franz v. Assisi und seinem Segen.

Mit dem Bläserstück „Der Herr ist mein Hirte“ endete das feierliche Gedenken.

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